|
Hmm, was könnte ich denn so über
mich erzählen?? Am besten fange ich (wie meine Bandkollegas auch^^)
ganz vorne an:
Also am Anfang waren da so
Aminosäuren die in der sog. "Ursuppe" schwammen... nein okay,
vielleicht gehen wir doch gleich etwas weiter vor in der
Evolutionsgeschichte:
Es geschah am 3. Juni 1985:
Der Sender ARD strahlte die Sendung
"Fühlen was Tiere denken" aus.
Zum selben Zeitpunkt erblickte ich
das erste menschliche Wesen in meinem Leben:
Die vermummte Visage des netten
Onkel Doktors, der mich doch tatsächlich einfach aus dem Leibe
meiner Mutter entfernt hat, nachdem sämtliche Versuche
mich zur Selbständigkeit zu bewegen
fehlschlugen... Als wäre das nicht schon genug, schlug er mir auch
noch gemeinst aufn Popo!
Ich war sauer... 3 Tage später wurde
im
brasilianischen Embu
das Grab von Wolfgang Gerhard geöffnet. Die exhumierten Gebeine
wurden später als jene des gesuchten KZ-Arztes Josef Mengele
identifiziert... ich
wusste schon, dass mit dem was ned stimmte...;)
Mit 6 stellten sich einige wichtige
Weichen in meinem Leben:
1. Ich kam in die Grundschule ->
Kurz darauf nahm ich Kampfsportunterricht, um das zu überstehen...
2. Ich bekam meine ersten
Gitarrenstunden, nachdem ich wiederholt die Gitarre meines Onkels
"penetrierte".
Nach diesem Überlebenstraining in
der Grundschule wurde ich zur weiteren Bearbeitung an das
Adolf-Weber-Gymnasium (AWG) überstellt.
Hier lernte ich (außer dass einem
Französisch tierisch auf die
couilles gehen
kann) Michi kennen. Nachdem sich herausstellte, dass er ebenfalls
leidenschaftlicher Musiker ist, entschieden wir uns für eine
Jamsession... Keiner von uns wusste es zu diesem Zeitpunkt, aber der
Grundstein von IRB war gelegt...
 
Nach einigen
solcher Sessions traten wir dann erstmals auf dem Weihnachtsfest
unserer Schule auf. Wir spielten "Lemon Tree" von Fool's Garden und
den Klassiker "Nothing else matters" von Metallica, dessen Solo
meine damalige Freundin Nora auf ihrer Geige übernahm und waren
stark motiviert weiter zu machen, nach dem unser Gig mit tosendem
Applaus gewürdigt wurde ;)
Mit 11 oder 12
Jahren entschied ich mich mit dem Gitarrenunterricht aufzuhören. Die
nötigen Spieltechniken auf der akustischen Gitarre waren mir nun
bekannt, ich wollte mich selbst weiter entwickeln.
Ich lieh mir
die E-Gitarre meines Onkels (eine großartige Les-Paul-Kopie von
Ibanez) und sammelte meine ersten Eindrücke. Mein Vater stiftete mir
damals einen kleinen 15Watt-Verstärker.
Doch bald
reichte mir das Zerrpotential dieses Brüllwürfelchens nicht mehr aus
und so legte ich mir meine erste Boss-Tretmiene zu.
Ich fuhr
unablässig mit meiner "Entdeckungsreise" fort und selbst das liebe
Abitur konnte mich nicht davon abhalten...;)
Wenig später
gründete mein Onkel eine Band, also brauchte er seine Ibanez
wieder... ich war natürlich sehr traurig, also sponserte mir meine
Mutter, lieb wie sie immer war und ist ;) meine erste eigene
E-Gitarre, eine Epiphone Les-Paul Standard!
Völlig außer
mir vor Freude übte und übte ich, bis wir unsere ersten Auftritte in
der Dreier-Formation "Strange" hatten.
Unseren ersten
Proberaum fanden wir im Heizungskeller meiner Zivildienststelle, die
als Gegenleistung einige Konzerte von uns für die Bewohner erhielt.
Jaaaaaa, wir
spielten lange Zeit in einem Altenheim und es war geil ;-)
Ich sparte den
Großteil meines Zivi-Solds um mir meine originale Gibson Les Paul
Standard 50s-Neck leisten zu können...
Irgendwann
wurde der Ruf nach einem zweiten Gitarristen laut, der v.a. für
einen volleren Sound und mehr Flexibilität sorgen sollte.
Es blieb lange
nur ein "Ruf", bis Nora mit ihrem Kung Fu - Training begonnen hatte.
Sie berichtete mir von einem "voll netten jungen Mann der auch
Gitarre spielt".
Eines Tages war
ein Grillfest der Kung Fu - Schule geplant. Ich ließ mir diese
Gelegenheit nicht entgehen und traf dort zum ersten Mal Tobi!
Nachdem wir ein
paar Worte gewechselt hatten, stand fest: Liebe auf den ersten
Blick! ...ihr wisst was ich meine, hoff' ich ;)
Ich lud ihn zu
einer Jamsession in unseren Heizungskeller ein und es war eine
Offenbarung ;)
Tobi konnte nur
nicht sofort zu uns wechseln, da er bereits eine Band hatte. Nachdem
sich diese jedoch auflöste und wir auch noch das Angebot eines
geräumigeren und weniger heissen Bandraums im AWG bekamen, gab es
kein Halten mehr.
Ein paar Wochen
und Bandproben später, machte Tobi den Vorschlag seinen Freund und
Drummer seiner alten Band Moe doch mal zu 'ner Jamsession
einzuladen. Kurz: Moe kam, trommelte und ging nicht mehr weg... Iron
Rose war geboren ;-)
Ich war zu
dieser Zeit auch in mein Studium der "Feinwerktechnischen
Konstruktion/Mechatronik" verwickelt, merkte aber schnell, dass ich
mich da eindeutig vergriffen hatte und immer weniger Zeit für die
Musik blieb. Das ging einfach nicht...
Mein Traum war
und ist es immer noch, meinen Lebensunterhalt durch die Musik zu
bestreiten, aber das ist heutzutage leider sehr schwer. Ich brauchte
also ein sicheres Standbein für die Zukunft. So entschied ich mich
für eine Ausbildung zum Fachinformatiker bei der Telekom und bin
dort sehr glücklich, zumal wir dort auch des Öfteren als Band
gebucht werden ;)
Die
Ausbildungszeit ging natürlich auch irgendwann vorbei und die
Berufwelt zieht mich voll und ganz in ihren Bann.
Doch was wäre
das Leben ohne eine ordenliche Portion "Sex, Drugs and Rock 'n'
Roll"!?
Wir "hören" uns
;-)
|